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Kartonverpackungen und ihr CO2-Fußabdruck

 

Karton: Verpackungen mit guter Umweltbilanz

In Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Forschungsinstitut führte Pro Carton, der europäische Verband der Karton- und Papphersteller, eine umfassende Studie durch. Deren Ziel war es, die CO2-Emissionsmenge zu beziffern, die innerhalb eines Lebenszyklus von Kartonverpackungen erzeugt werden.

Alle wesentlichen Aspekte des Herstellungsprozesses wurden dabei berücksichtigt – von den Emissionen aus fossilen und erneuerbaren Energiequellen bis hin zu CO2, das auf den Abbau von Rohstoffen und die direkte Landnutzungsänderung zurückzuführen ist.

Den Ergebnissen zufolge werden pro in Europa produzierter Tonne Kartonverpackung durchschnittlich 326 kg CO2 emittiert. Der Vergleich mit früheren Schätzungen zeige, dass der Fußabdruck seit dem Jahr 2015 erfreulicherweise um 9 Prozent geschrumpft ist.

Wie umweltfreundlich Kartonverpackungen im Vergleich zu anderen Verpackungsformen sind, zeigt der Verpackungscheck von worldwatchers. Laut diesem verursachen Papier- und Kartonverpackungen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg rund drei Viertel weniger CO2-Emissionen als etwa eine Einweg-Kunststoffverpackung mit derselben Masse. Auch Glas, Weißblech und insbesondere Aluminium schneiden schlechter ab.

 

 



 


 

Was beeinflusst den CO2-Fußabdruck von Karton?

Um den CO2-Fußabdruck einer Verpackungsware zu bemessen, muss eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt werden, von der Gewinnung der Rohstoffe bis hin zur Entsorgung und Wiederverwertung:
 

  • Rohstoffe: Karton wird aus Papier beziehungsweise Holz gewonnen – ein Rohstoff der erneuerbar ist und CO2 in saubere Luft umwandelt, während er nachwächst. Zudem wird Wellpappe in Deutschland zu 81,3 Prozent aus Recyclingpapier produziert. Zwei Faktoren, die sich positiv auf die Umweltbilanz des Materials auswirken.
     
  • Produktion: Durch die Produktion, Gestaltung und Verarbeitung von Karton und den entsprechenden
    Verpackungswaren werden Ressourcen verbraucht. Neben den Rohstoffen ist vor allem der Energieverbrauch wichtig.
     
  • Transport: Rohstoffe müssen zu Fabriken befördert werden, Verpackungen zu Lagern und schließlichzu Händlern und den Endverbrauchern. Hierbei kommt den Kartonverpackungen ihr geringes Gewicht zugute.
     
  • Wiederverwendung, Recycling und Verwertung: Auch was am Ende eines Lebenszyklus auf Verpackungen wartet, wirkt sich auf die CO2-Bilanz aus. Die Verwertungsquote von Verpackungen aus Papier und Karton lag hierzulande im Jahr 2018 bei 99,8 Prozent. Der Großteil davon wird wieder zu Papiererzeugnissen verarbeitet, der Rest überwiegend energetisch verwertet.


     

So sparst du CO2 bei deinen Verpackungen ein

Nahezu jedes Unternehmen hat mit Blick auf die eigene Klimabilanz Verbesserungspotenzial. Folgende Maßnahmen helfen, anhand von Versand- und Produktverpackungen Ressourcen sowie CO2 einzusparen:


Die Verpackungsdimensionen:
Produkt- und Versandkartons sind oft viel größer als notwendig, um ausreichend Raum für die Produkte sowie alle notwendigen Produktkennzeichnungen und Versandinformationen zu bieten. Der Vorteil kleinerer Formate ist unbestreitbar: Sie verbrauchen weniger Ressourcen und belegen zudem geringere Kapazitäten bei Transport und Lagerung.
 

Die Lieferantenwahl:

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Verpackungslieferanten zu wählen, der sich aktiv für Klima- und Umweltschutz einsetzt. Bei packaging warehouse unterstützt du beispielsweise mit jeder Bestellung ein Projekt für mehr Nachhaltigkeit, Tierschutz und eine grüne Zukunft.




 

Nachhaltige Materialien:

Für viele Unternehmen stehen bei der Entscheidung für ein Verpackungsmaterial der Preis, die Optik und die Widerstandsfähigkeit des Materials im Fokus – häufig auf Kosten der Nachhaltigkeit. Wer umweltbewusst agieren will, sollte jedoch ebenso auf Aspekte wie die stoffliche Zusammensetzung und die Recyclingfähigkeit der Verpackungsware achten.
 

Dies lohnt sich auch anderweitig, denn Kunden und Kundinnen schätzen nachhaltige Verpackungen immer mehr. Bei einer Umfrage von Simon, Kucher & Partners zeigten sich sogar 83 Prozent der Befragten dazu bereit, einen Aufpreis für nachhaltige Verpackungen zu bezahlen.
 

Karton zählt zwar allgemein zu den umweltfreundlichsten Materialien der Verpackungsindustrie, doch auch zwischen einzelnen Kartonsorten gibt es Unterschiede. Graskarton beispielsweise bedeutet gegenüber Frischfaserkarton und sogar Recycling-Karton eine CO2-Einsparung von bis zu einem Viertel.

 
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