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Individuell bedruckt

Digitaldruck vs. Offsetdruck

DIE TECHNIK MACHT DEN UNTERSCHIED


Wir von packaging warehouse setzen in unserer Etiketten- und Verpackungswarenproduktion sowohl auf den Digital- als auch den Offsetdruck. Die Erklärung dafür ist simpel: Mit beiden Verfahren erzielen wir ein hervorragendes Druckbild. Je nach Auftrag und Auflage bietet zudem jede Druckweise noch eigene, besondere Vorzüge.

Der größte Unterschied zwischen Offset- und digitalem Druck besteht natürlich in den abweichenden Drucktechniken. Aus diesen leiten sich bei beiden Verfahren diverse Vor- und Nachteile ab, die je nach Druckvorhaben zum Tragen kommen. Davon sind sowohl die Druckqualität als auch einige wirtschaftliche Aspekte wie die Produktionszeiten und Kosten betroffen. Allerdings nähert sich die Qualität der unterschiedlich erzeugten Druckbilder immer weiter an – allen voran durch den rasanten Innovationsfortschritt im Feld des Digitaldrucks.


 

DER OFFSETDRUCK

Erstmals angewandt wurde der Offsetdruck im Jahr 1907. Er gilt als eine Weiterentwicklung der Lithografie, dem Steindruck, dessen Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Der Offsetdruck zählt dadurch zu den indirekten Druckverfahren.Das heißt, die Farbe wird dabei, anders etwa als beim Digitaldruck, nicht direkt auf die Zieloberfläche aufgetragen, sondern muss zunächst einen kleinen Umweg beschreiten. Dieser verläuft wie folgt:
 

  • Zunächst wird das Druckbild auf eine blecherne Druckplatte übertragen.
     
  • Diese wird zuvor speziell beschichtet, sodass nur an jenen Stellen Farbe aufgenommen wird, die für den Druck notwendig sind.
     
  • Für jede Druckfarbe (CMYK) muss eine eigene Platte angefertigt werden.
     
  • Im Anschluss werden die Druckplatten in die Druckmaschine eingespannt, wo Farbe und Motiv zunächst spiegelverkehrt von den Druckformen auf ein Gummituch-Zylinder gelangen und erst von dort aus auf das zu bedruckende Material.

 

DER DIGITALDRUCK

Beim Digitaldruck werden die Druckdaten direkt von einem Computer an die Druckmaschine übermittelt. Konträr zum Offset-Verfahren wird also keine feste Druckform benötigt. Die Grundlage dafür wurde bereits in den 1930ern mit der Entwicklung der Elektrofotografie gelegt.Heute sind diverse Digitaldruckverfahren bekannt, die sich in ihrer Funktionsweise deutlich unterscheiden. Zu den bekanntesten Vertretern zählen der Inkjet- und der Laserdruck:
 

  • Beim Inkjet-Druck werden mithilfe von Tintendüsen winzige Farbtropfen versprüht. Die Düsen werden dabei durch elektrische, teils magnetische Signale gesteuert. Auf diese Weise kommt es gezielt, also nur an den vorgesehenen Druckflächen, zu einer Farbabsonderung.
     
  • Der Laserdruck macht sich das Prinzip elektrischer Ladung zunutze, nach welchem sich positiv und negativ geladene Teilchen anziehen. In der Praxis werden die Toner zunächst per Laser positiv geladen. Die geladenen Farbpartikel treffen dann auf das Drucksubstrat, wo sie nur jene Flächen einfärben, die negativ geladen wurden.
 


GEGENÜBERSTELLUNG: DIE VOR- UND NACHTEILE

Der Digitaldruck: Flexible Effizienz

Da beim Digitaldruck keine statische Druckform angefertigt werden muss, ergeben sich gegenüber dem Offsetverfahren einige wesentliche Vorteile:
 

  • Zeitsparend: Der Druck kann nach nur wenigen Vorbereitungsschritten starten. Daraus resultieren deutlich kürzere Produktions-und Lieferzeiten.
     
  • Kostengünstig: Da keine Hilfsmittel anzufertigen sind, ist der Digitaldruck schon bei kleinen Auflagen kostengünstig und wirtschaftlich rentabel einsetzbar.
     
  • Flexibel: Das Druckbild kann aufgrund der direkten Datenübertragung bis kurz vor Druckbeginn umgestaltet werden.
     
  • Personalisierbar: Innerhalb nur einer Druckserie sind variierende Motive, fortlaufende Nummerierungen, Codes und andere Personalisierungen unkompliziert umsetzbar.

 

Hinsichtlich der Druckqualität hat der Digitaldruck in den vergangenen Jahrzehnten stark zugelegt. Ein besseres Druckbild als mit dem Offsetdruck wird zwar noch nicht erzielt, der Unterschied ist für Laien mit bloßem Auge oft jedoch kaum zu erkennen.Ein sichtbarer Unterschied besteht etwa darin, dass die Farbe bei digitalen Druckverfahren weniger tief in Materialien wie Papier und Pappe eindringt als beim Offsetdruck. Dadurch wirkt der Druck oft leicht glänzend.
 

Der Offsetdruck: Unerreichte Druckqualität

Der Offsetdruck gilt traditionell als das Verfahren mit dem qualitativ hochwertigsten Druckbild. Dieses zeichnet sich insbesondere durch seine gestochen scharfen Konturen und lichtechten Farben aus.Es spricht allerdings noch mehr für den Offset-Druck. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
 

  • Günstige Großauflagen: Bei größeren Auflagen entsteht gegenüber dem Digitaldruck ein spürbarer Preisvorteil.
     
  • Sonderfarben: Abgesehen von den CMYK-Mischfarben ist es zudem möglich, Sonderfarben wie beispielsweise Pantone einzusetzen.
     
  • Beste Bildqualität: Dank sehr kleiner Druckraster und gezielter Pigmentierung ist die Bildqualität unangefochten.
     
  • Hervorragende Farbhaftung: Der Farbabrieb ist bei Offset-Drucken besonders gering.

Fazit

Beide Verfahren haben ihre Vorzüge – stehen einander mit Blick auf Qualität jedoch in kaum etwas nach. Aus diesem Grund werden auch in Zukunft beide Verfahren weiterhin Anwendung finden.Bei kleinen und mittleren Auflagen kommt bei packaging warehouse, sofern du keinen expliziten Wunsch äußerst, übrigens der Digitaldruck zum Einsatz. Auf diese Weise halten wir unsere Produktionszeiten kurz und können möglichst schnell an dich liefern.

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