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Verpackungen nachhaltig gestalten – Die 3 wichtigsten Tipps

So viel wie nötig, so wenig wie möglich – um Materialeinsatz, Verpackungsaufbau und Recyclingweg gezielt zu berücksichtigen, hast du bei der Wahl und der Gestaltung deiner Verpackung zahlreiche Möglichkeiten ...

So viel wie nötig, so wenig wie möglich – um Materialeinsatz, Verpackungsaufbau und Recyclingweg gezielt zu berücksichtigen, hast du bei der Wahl und der Gestaltung deiner Verpackung zahlreiche Möglichkeiten. Vom Anpassen der Verpackungsgröße bis zum richtigen Material – packaging warehouse zeigt dir, an welchen Schrauben du drehen kannst.

Und das solltest du auch tun. Umfragen bestätigen immer wieder, dass für die Kunden vor allem beim Online-Shopping Verpackungseigenschaften können die Kaufentscheidung von Kunden beeinflussen. Mit der richtigen Verpackung bist du auch näher an den Wünschen deiner Zielgruppe – Nachhaltigkeit fördert so die Kundenenbindung und wird zum echten Wettbewerbsvorteil.

Tipp 1: Rohstoffe – Es muss nicht immer neu sein

Neue Rohstoffe für Papier-, Papp- und Kunststoffverpackungen sind in der Regel günstig. Vor allem aber sind sie üblicherweise günstiger als die recycelten Alternativen. Besser werden die Verpackungen bei der Herstellung durch einen größeren Einsatz von neuen Materialien allerdings nicht. Papierfasern können je nach Qualität und Recyclingprozess mehrfach stofflich verwertet werden.

Bei geeigneten Verpackungsvarianten kann ein konkret nachgewiesener Recyclinganteil angegeben werden. Dadurch kann der Einsatz von Primärrohstoffen reduziert werden. Der Energiebedarf kann sich je nach Material und Recyclingverfahren von der Herstellung aus Primärrohstoffen unterscheiden.

Material-Alternativen – Materialalternativen

Für Verpackungen gibt es innovative Ansätze, um schon die Materialien anhand konkreter Eigenschaften auszuwählen. Dadurch stehen immer wieder neue Rohstoffe für die Herstellung zur Verfügung – wie zum Beispiel Gras. Das wächst schneller nach als Holz, kann abhängig von der Lieferkette aus regionalen Quellen stammen.

Die perfekte Aeine Materialalternative zu Karton aus ausschließlich holzbasierten Frischfasern und eine Ergänzung zu Recyclingfasern sind die Graskartons von packaging warehouse. 

Tipp 2: Recycelbarkeit – Vorher schon ans Nachher denken

Umweltwirkungen können in unterschiedlichen Lebenszyklusphasen einer Verpackung entstehen. Bei der Materialauswahl solltest du deshalb nicht nur auf eine Beschaffung und Produktion achten. Ganz entscheidend sind weitere Fragen:

  • Was kommt danach? 
  • Was passiert mit der Verpackung, nachdem sie ihren Dienst getan hat und nicht mehr gebraucht wird? 
  • Oder wird sie möglicherweise noch gebraucht? 

Recyclingfähigkeit ist eine eigenständige End-of-Life-Eigenschaft einer Verpackung. Eine geeignete Recyclingfähigkeit kann dazu beitragen, dass zurückgewonnene Materialien erneut stofflich genutzt werden. Womit sich der Kreis zu unserem Tipp 1 schließt. Ein recyclinggerecht gestalteter Verpackungsaufbau kann die Voraussetzungen für Sortierung und Recycling verbessern.

Bunte Kunststoffflaschendeckel in verschiedenen Farben

Besseres Kunststoff-Recycling

Ein höherer Rezyklatanteil kann den Anteil eingesetzter Neuware entsprechend verringern. Der Energiebedarf ist abhängig vom jeweiligen Recycling- und Herstellungsprozess.reibhausgasemissionen von Recycling- und Primärkunststoff können anhand einer definierten Vergleichsbasis und festgelegter Systemgrenzen verglichen werden.

Viele Kunststoffe, z.B. Mono-PE- und Mono-PP-Aufbauten können recyclinggerecht gestaltet werden; die tatsächliche Recyclingfähigkeit hängt vom vollständigen Verpackungsaufbau und Recyclingweg ab.

Gestapelte Wellpappkartons vor Ballen aus gepresstem Altpapier

Papierrecycling

Papierfasern können abhängig von Faserqualität und Recyclingprozess mehrfach stofflich genutzt werden.

Deshalb können hochwertige Verpackungen, etwa aus Wellpappe oder unserem GD2 Recyclingkarton, nahezu vollständig aus recycelten Papierabfällen bestehen –die Qualität ist immer top. 

 

Tipp 3: Verpackungsgröße – Weil weniger tatsächlich weniger ist

Freie Formate für Versandkartons, Faltschachteln und Standbodenbeutel helfen dabei, deine Verpackung optimal auf dein Produkt zuzuschneiden. Das ist nicht nur praktisch, weil individuelle Packungsgrößen ganz leicht und passgenau umgesetzt werden können – maßgeschneidert sozusagen. Es ergibt sich auch eine Reihe weiterer Vorteile aus einer passgenauen Verpackung: 

Geringerer Materialeinsatz bei definierter Vergleichsverpackung

„Passgenau“ bedeutet allgemeinhin „kleiner“. Ein kleineres, funktional vergleichbares Format kann gegenüber einer konkret definierten größeren Variante weniger Verpackungsmaterial benötigen. Damit kann sich bei definierter Vergleichsbasis die eingesetzte Materialmenge reduzieren. Du kannst damit gleichzeitig Kosten einsparen, weil du wirklich nur für die Verpackung bezahlst, die du wirklich brauchst. 

Bedarf an zusätzlichem Füllmaterial

Besonders im Versandhandel sind große Kartons mit reichlich Füllmaterial immer noch sehr häufig vertreten. Je nach Produkt, Schutzanforderung und Verpackungsgröße kann weniger zusätzliches Füllmaterial erforderlich sein. Ansonsten sind sie ein zusätzlicher Materialeinsatz.

Geringere Verpackungsmenge

Gut für die Umwelt, gut für deine Kunden: Eine geringere eingesetzte Verpackungsmenge führt bei ansonsten gleichen Bedingungen zu einer geringeren Masse der später zu entsorgenden Verpackung. Das ist grundsätzlich ein wichtiger Aspekt. Immer mehr Einkäufe werden heute online abgeschlossen und müssen zu den Verbrauchern transportiert werden. Optimal abgestimmte Verpackungen – sowohl für die Produkte als auch für den Versand – können dabei helfen, den Materialeinsatz bei erhaltener Verpackungsfunktion auf die erforderliche Menge auszulegen.

Wenige Hebel, große Wirkung

Mehr Achtsamkeit und Voraussicht bei der Materialauswahl, ein recyclinggerecht gestalteter Aufbau unter Berücksichtigung des vorgesehenen Recyclingstroms und eine Verpackung, die das Produkt ausreichend schützt und nicht nur Luft enthält. Es sind vergleichsweise wenige Ansatzpunkte für Materialeinsatz und recyclinggerechte Gestaltung in Bewegung setzen musst. 

Aber am Ende gewinnen dadurch alle: Du kannst Kosten einsparen und deine Kundschaft freut sich über hochwertige Verpackungen, die mit möglichst geringem, funktionsgerechtem Materialeinsatz gestaltet sind – und die bei geeigneter Sammlung, Sortierung und Recyclingfähigkeit erneut einer stofflichen Nutzung zugeführt werden können.